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Wassereinbruch stoppt Titelkampf der Volleyballjugend bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft U18
Es sollte ein Fest für alle Beteiligten sein, doch der Regen am Sonntag machte dem MTV Salzgitter als Ausrichter der Nordwestdeutschen Meisterschaften im Volleyball der männlichen Jugend U18 einen Strich durch die Rechnung. Weil es auf zwei der drei Spielfelder hineinregnete, mussten alle Platzierungsspiele des Sonntags entfallen, wurden nur noch die Halbfinals und das Endspiel ausgetragen. Leidtragende waren Teams, die teilweise über 200 Kilometer Anreise hatten.
Immerhin mischte der MTV im Endspurt nicht nur als Ausrichter, sondern auch sportlich mit, qualifizierte sich das von Trainerin Anika Duda gecoachte MTV-Team unerwartet für die Runde der letzten Vier, in der deutlich höher gehandelte Mannschaften – darunter die Teams der Erstligisten Giesen und Lüneburg – neben dem Dauerrivalen USC Braunschweig die Gegner waren.
„Unglaublich“, war der Kommentar der für den Sport zuständigen stellvertretenden MTV-Vorsitzenden Anke Brennecke nach dem ersten Turniertag, dem das folgte, was Brennecke nach dem Teilabbruch der Meisterschaft als Katastrophe bezeichnete.
Neben dem Gastgeber und dem USC war aus dem Verbreitungsgebiet dieser Zeitung der MTV Stederdorf vertreten, der nach Niederlagen in der Vorrunde gegen den Gastgeber und die Tecklenburger Land Volleys um die Plätze neun bis zwölf spielen sollte, da aber nur noch die Partie gegen den VfB Oldenburg austrug und gewann.
Im Halbfinale stellten die Nachwuchsmannschaften der beiden Bundesligisten eine zu hohe Hürde dar. Der MTV Salzgitter verlor gegen den späteren Meister SVG Lüneburg in zwei Sätzen, während sich der USC Braunschweig wie schon in der Vorrunde den TSV Giesen Grizzlys in drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben musste.